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Es beginnt mit einer festlichen Orgelmelodie, die allmählich von den Streichern und Holzbläsern begleitet wird. Die weiblichen Stimmen des Chores singen die Melodie mit den Worten ‘Lux aeterna luceat eis’, worauf die männlichen Stimmen mit einem ‘Domine Jesu’ antworten. Nach einem instrumentalen Intermezzo singt der gesamte Chor ein entschlossenes ‘Domine, quia pius es’.

Nach den Schrecken von Auschwitz – die sich vor über 65 Jahren ereigneten – haben wir als Nachkommen die Verpflichtung, all diesen Opfern regelmäßig zu gedenken, in aller Demut und Dankbarkeit.

Libera me
‘Libera me, Domine, de morte aeterna’. Rette mich, oh Herr, vor dem ewigen Tod.
Ich fand diesen Satz sehr angemessen, um dieses Musikstück abzuschließen. So habe ich diesen Abschnitt als eine Art Finale behandelt, in dem die verschiedenen Melodien aus den vorherigen Abschnitten wiederholt werden.
Auch ist der Text, wie in ‘Requiem’ und ‘Kyrie’, nicht eindeutig zu interpretieren. Einerseits als Gebet der Lebenden für die Toten, andererseits als Schrei und Anklage der Opfer.

Nach einem bedrohlichen Paukenschlag schreit der Chor ein ‘Libera me’ ins Publikum, nachdem die Stimmen in ein aufgebrachtes Chaos schwindender Septimen verfallen. In einer erweiterten Reihe von Tönen aus dem Chor, löst sich dieses Chaos langsam. Darauf folgt eine wütende Wiederholung des ‘Dies irae’.



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