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Damals gab es keinen Schutz vor den Abgründen der Hölle und dem Rachen des Löwen. Eine Million Gebete konnten die Mörder nicht aufhalten. Nur der Tod bedeutete schließlich Erlösung von allen Entbehrungen.
Und deshalb ist es heute an uns, für die Opfer von Auschwitz beten. Dass sie in ewiger Ruhe und ewigem Frieden weilen können. Dass sie zum ewigen Licht aufsteigen. Und ihre Seelen im Namen des Herrn vom Tod zum ewigen Leben erwachen.

Sanctus und Benedictus
In den meisten kirchlichen Werken werden das ‘Sanctus’ und ‘Benedictus’ als separate Abschnitte behandelt. Das ‘Sanctus’ ist die Heiligung Gottes, unseres Herrn. Das ‘Benedictus’ ist ein Loblied auf den Herrn. Beides sind fröhliche Abschnitte innerhalb des Ganzen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, diese Sektionen zu verschmelzen, um ihnen einen unbeschwerten, fast heiteren Charakter zu verleihen.
Der Chor beginnt diesen Abschnitt mit Gebeten, auf die ein unbeschwertes Klarinettensolo antwortet. ‘Pleni sunt coeli et terra gloria tua’. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Auf diese Passage - feierlich rezitiert von der Sopranistin und dem Tenor in Begleitung des Chores - folgt ein erhabenes ‘Hosianna’ aus dem Chor im Wechselgesang mit den vier Solisten.
Nach einer Wiederholung der Lobgesänge, stimmen die Sopranistin und der Tenor in ein ruhiges ‘Benedictus’ ein, das der Chor mit ‘qui venit in nomine Domini’ beantwortet.
Nach einem zweiten, fast fröhlichen Solo des Schäfers – diesmal von der Oboe gespielt – schließt der Chor diesen Abschnitt mit einem weiteren unbeschwerten und erhabenen ‘Hosianna’.



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