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Eine Million Schreie ertönten, wenn die Menschen mit Stöcken geschlagen wurden. Eine Million Flüche, wenn sie mit Stiefeln getreten wurden. Eine Million Bitten, wenn die Menschen zu den Gaskammern geführt wurden.
Und eine Million Rache- und Vergeltungsgebete für jedes Opfer, von dem nur der Rauch der Schornsteine übrig blieb.
Aber vielleicht gab es einige der Gequälten, die - stark in ihrem Glauben und der Überzeugung von der göttlichen Gnade und Gerechtigkeit - sogar in Momenten der schweren Entbehrungen und schmerzhaften Demütigung, ihren Peinigern in irgendeiner Weise vergeben wollten. Sie fanden Kraft und Trost in den Worten Jesu Christi am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“.
Wie stark muss ihr Glaube gewesen sein, dass sie noch beten konnten, nachdem sie gefoltert, gequält und gedemütigt wurden: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“.
Wie tief muss ihre Überzeugung von der göttlichen Gnade und Gerechtigkeit gewesen sein, dass sie noch beten konnten, nachdem sie ihre Familienangehörigen in den Gaskammern verschwinden sahen: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“.
Und dass sie nicht an sich selbst dachten in einer solchen Zeit, sondern für die armen Opfer beteten: „Herr, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, gib ihnen die ewige Ruhe“.

Lux aeterna
‘Lux aeterna’ – ewiges Licht. Dieser Abschnitt ist ebenfalls ein Gebet. Ein Gebet der Lebenden für die Toten. Ein Gebet dafür, dass für alle Toten ewiges Licht scheine.



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